Der letzte Abschnitt dieser Tour führt durch eine der schönsten Landschaften Ikarias. Von Manganitis aus, müsst ihr die Strasse, die ihr gekommen seid, wieder zurück fahren. Eine andere Möglichkeit gibt es leider noch nicht. Ein paar Kilometer hinter dem Pass - In Höhe des Dorfes Steli - geht es dann nach Links in Richtung Maratho und Christos Raches. Wenn ich mich recht erinnere, dann steht da sogar ein Schild. Die Piste - teils Asphalt und teils Sand/Schotter - verläuft fast parallel zum Berg und war bei meinem letzen Besuch 2002 in gutem Zustand. Auf der gesamten Strecke ergeben sich immer wieder spektakuläre Ausblicke in die üppig bewachsenen Täler, die sich rechts der Piste den Berg hinunterziehen. Mehrere Fotostops sind meistens Pflicht.

Am Ende der Strasse müsst ihr nach links abbiegen und erreicht das Bergdorf Maratho ( hat mit dem Läufer nix zu tun ) mit seiner schönen Kirche und dem alten Wehrturm. Hier bietet sich unter den Bäumen der Platia eine Rast an, um die Gegend zu erkunden. In den alten Wehrturm kann man herein und den tollen Blick in das darunter liegende Tal bis zum Meer genießen.

Von Maratho aus, gibt es zwei Möglichkeiten wieder nach Armenistis zurückzufahren. Ihr könnt der Strasse hinunter zum Meer folgen und landet irgendwann wieder auf der Küstenstrasse, um dann links nach Armenistis zu fahren. Ihr könnt aber auch über Christos Raches fahren, was ich euch empfehlen möchte. Die Strasse/Piste führt nämlich auf fast der gesamten Strecke durch dichten Pinienwald, und die Gerüche, die euch da in die Nase wehen sind unbeschreiblich. Für mich ist das eine der schönsten Strecken auf Ikaria, und während ich dies schreibe, habe ich den Geruch in der Nase, die Lichtspiele zwischen den Bäumen vor Augen und die Sehnsucht packt mich.
Die Ruine eines alten Wehrturms in Maratho
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